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Projektlaufzeit: etwa ein Jahr

(So, 20.03.2016 - Sa, 03.06.2017 )

Ort Körnerpark, Jonasstraße Ecke Selkestraße , 12051 Berlin

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Freiluftkino im Körnerpark 2018 - Vorbereitung

 

Es ist wieder Kino-Zeit! 

 

Auch in diesem Sommer bieten wir euch erstklassiges und interessantes Kino unter freiem Himmel im Körnerpark.

 

Die Vorführungen finden am 13.7., 20.7., 27.7. und 3.8.2018 jeweils um 21:00 an der Ecke Jonasstraße / Selkestraße statt.  (Bei schlechtem Wetter muss niemand im Regen stehen: Wir zeigen die Filme dann einfach in der WerkStadt, Emser Str. 124.) 

Der Eintritt ist wie immer frei, aber wir freuen uns über Spenden für das Projekt.

 


 

FILMAUSWAHL

 

Ihr entscheidet, welche Filme wir dieses Jahr zeigen.

Noch bis zum 6. Mai. könnt ihr hier eure Favoriten wählen. Den Wahlzettel findet ihr unten auf der Seite.

 

Hier sind unsere Vorschläge:

 


 

1

 

Wilde Maus

 
Spielfilm 

103 min

Regie: Josef Hader

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

Könige werden zuvorkommend behandelt! Das ist zumindest Georgs (Josef Hader) Ansicht, der seit Jahrzehnten als etablierter Musikkritiker für eine Wiener Zeitung schreibt. Doch dann wird ihm überraschend gekündigt: Sparmaßnahmen. Während die Gedanken seiner Frau nur um ihren nächsten Eisprung und das Kinderkriegen kreisen, verheimlicht er den Rausschmiss und sinnt auf Rache. Georgs nächtliche Rachefeldzüge gegen seinen ehemaligen Chef beginnen als kleine Sachbeschädigungen und steigern sich, zu immer größer werdendem Terror. Schnell gerät sein bürgerliches Leben völlig aus dem Ruder.

Josef Hader erzählt in seinem lang erwarteten Regiedebüt von einem Wettlauf in den Wahnsinn – eine pointierte und pechschwarze Tragikomödie über neurotische Stadtmenschen und die Liebe in Zeiten unendlicher Freiheit.

 

 

 


 

2

 

Überall wo wir sind


Dokumentarfilm

92 min

Regie: Veronika Kaserer

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

Heiko, ein 29-jähriger lebensfroher Tanzlehrer aus Berlin, kämpft seit sieben Jahren mit einer tödlichen Krankheit. Als sich die Familie und seine Freunde daran gewöhnt haben, dass Heiko allen Prognosen zum Trotz einfach immer weiterlebt, erhält er die Diagnose, dass ihm nun nicht mehr viel Zeit bleibt, und er kehrt zum Sterben in sein Elternhaus zurück. Aber auch jetzt geben Heiko und vor allem sein Vater Jürgen die Hoffnung auf ein Wunder nicht auf. Seine Mutter Karin versucht hingegen, ihn auf das Bevorstehende vorzubereiten. Sie würde ihrem Sohn gern von ihrer Nahtoderfahrung erzählen, findet aber nicht den passenden Moment. Tag und Nacht verbringen viele Freunde und Verwandte Zeit bei Heiko am Bett, um noch einmal in seiner Nähe zu sein, gemeinsam zu weinen und auch herzhaft zu lachen. Heikos Schwester stürzt sich auf Organisatorisches und sucht Halt in einer gewissen Distanz. Die Formen des Umgangs mit dem Verlust und der Trauer sind so unterschiedlich wie die Betroffenen selbst.

Ein Film, so bewegend wie das Leben selbst. Denn hier geht es nicht um den Tod. Hier geht es um das Leben.

 

 


 

3

 

Bugarach

 
Dokumentarfilm

D/ES 2014, 95 min

Regie: Ventura Durall, Salvador Sunyer, Sergi Cameron

Französisch mit dt. Untertiteln

 

Bugarach war ein ruhiges Dorf in Südfrankreich. Bis Medien meldeten, dass dort der einzige Ort sei, um den nach dem Maya-Kalender angekündigten Weltuntergang im Jahre 2012 zu überleben. Daraufhin tauchen die ersten fremdartigen Besucher auf und die Dorfbewohner befürchten, von Esoterikern, Spinnern und Massenselbstmördern überrannt zu werden. Der Bürgermeister versucht die Situation unter Kontrolle zu halten, aber der Medien-Hype, den er selbst mitausgelöst hat, nimmt seinen Lauf.

Der Film folgt ganz unterschiedlichen Menschen bei ihren Vorbereitungen auf den jüngsten Tag. Mit ihnen, mit den Dorfbewohnern und den Leuten, die aus purer Neugier kommen oder um ihr Heil zu suchen, entfaltet sich vor unseren Augen eine bizarre, tragikkomische Welt.

 

  


 

 

4

 

Wildes Herz


Dokumentarfilm

90 min

Regie: Charly Hübner

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

„Wildes Herz“ ist ein Film über „Feine Sahne Fischfilet“, eine der erfolgreichsten deutschen Punkbands, und den Frontmann Jan „Monchi“ Gorkow. Eine noch junge Combo, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und sich daher als gefährlichste Band Mecklenburg-Vorpommerns bezeichnen darf. Ein Film, der zeigt, wie sich Musiker gegen Nazis und Gefühle der Leere und Frustration zur Wehr setzen. In einer Gegend, in der das schöne platte Land Heimat bedeutet. Mit einer Musik, die ganz anders ist als diese Heimat, nämlich laut, lust- und kraftvoll.

Wenn hier die Biografie von Jan „Monchi“ Gorkow mit Kindheitsvideos und Eltern-Interviews vertieft wird, so begreifen wir diesen Lebenslauf irgendwann als Gleichnis, Verarbeitung und Antwort auf das, was nach der politischen Wende in eben diesem Mecklenburg-Vorpommern passierte. Als in Rostock-Lichtenhagen ein Asylbewerberheim brannte, die Bevölkerung klatschte und die Polizei wegsah. In dieser Zeit ist Monchi aufgewachsen. Sein Weg – oder seine Wut – führte über die Ultra-Szene des F.C. Hansa Rostock bis hin zu dem Moment, als seine Punkband Ende der Nullerjahre merkte, dass sich Nazis auf ihren Konzerten wohlfühlten. Jetzt hieß es, eine Haltung einzunehmen. In den 1990er Jahren habe die linke Bewegung versagt, sagt Gorkow, und das dürfe nie wieder passieren. Ein wichtiger, poetisch-roher Film – eben wie die Band.

 

 


 

 

5

 

Tiger Girl


Spielfilm

90 min

Regie: Jakob Lass

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

 

Bei der Polizei ist sie durchgefallen, daher macht Margarete eine Ausbildung beim Sicherheitsdienst. Abends trifft sie zufällig einen aufdringlichen ehemaligen Kollegen, der ein Taxi ruft, um sie mit nach Hause zu nehmen. Auftritt Tiger: kurze braune Haare, tough, Kämpferin, Fahrerin des Taxis. Als ihr klar wird, dass die Situation nicht einvernehmlich ist, lässt sie Margaretes Begleiter auf der Straße stehen. Es ist nicht das letzte Mal, dass sie als ihre Retterin einspringt. Tiger wohnt auf einem Dachboden mit zwei Männern, sie weiß, wie man mit einem Baseballschläger umgeht. Sie klaut sich beim Sicherheitsdienst eine Uniform und lenkt das Leben von Margarete, die sie Vanilla tauft, radikal in andere Bahnen. 

Jakob Lass, der mit Love Steaks bereits Erfolge feierte, drehte nach den Regeln seines eigenen FOGMA-Manifests und ließ große Teile der Dialoge improvisieren. Trotz des dokumentarischen Stils erzählt er mit schnellen Schnitten, stilisierten Kampfszenen und viel Tempo. Geht es anfangs noch darum, aufdringliche Männer in Schach zu halten, werden Uniformen und Fäuste der beiden Frauen bald für ganz andere Zwecke genutzt. Immer mehr steht auf dem Spiel, Werte kommen auf den Prüfstand.

 

 


 

 

6

 

Full Metal Village 


Dokumentarfilm

90 min

Regie: Cho Sung-hyung

Deutsch mit engl. Untertiteln

 

Wacken. Ein Dorf wie jedes andere an der schleswig-holsteinischen Küste. Verschlafen, ruhig, etwas viel Matsch. Doch Wacken ist kein normales Dorf. Jedes Jahr bahnen sich monströse LKWs den Weg durch die enge Hauptstraße und auf den Feldern wachsen rätselhafte Stahltürme aus dem Boden. Irgendwann erklingt der erste Power-Akkord und der in den Bahnhof eingefahrene "Metal-Train" spuckt eine gewaltige Horde von Schwarzgekleideten aus, die sich fröhlich grölend ihren Weg zum Festivalgelände bahnen. Jedes Jahr im August wird die 2000-Seelen-Gemeinde Wacken zum Schauplatz des weltweit größten Heavy-Metal-Festivals mit mehr als 40.000 begeisterten Fans. Das Wacken-Open-Air (W:O:A) ist der Grund dafür, dass Oma Schaak und der Pastor das Dorf einmal im Jahr fluchtartig verlassen. Viele andere leben jedoch sehr gut mit dem Festival, denn sie haben es ja schließlich gegründet.

Nicht über das Festival, sondern über die Menschen von Wacken hat die Südkoreanerin Sung-hyung Cho, die seit zwanzig Jahren in Deutschland lebt, einen in jeder Hinsicht gelungenen Dokumentarfilm gemacht. Einen Heimatfilm hat sie gedreht. Eine Mentalitätsstudie, und zugleich einen Film über den Zusammenprall zweier Kulturen.

 

Full Metal Village | Deutscher Trailer from achtung panda! Media GmbH on Vimeo.

 


 

 

7

 

You drive me crazy


Dokumentarfilm

90 min

Regie: Andrea Thiele

Englisch mit dt. Untertiteln

 

Jake, Mirela und Hye-Won haben eins Gemeinsam: Im Moment leben sie alle fernab ihrer Heimat und sie wollen Auto fahren. Eigentlich können sie das schon, aber trotzdem heißt es: noch mal zur Fahrschule, noch mal büffeln, noch mal Unterricht nehmen. Die eigentliche Herausforderung ist aber eine andere: Im Auto spüren sie schnell, dass die landesspezifischen Verkehrsregeln nur den kleinsten Teil ihrer Probleme ausmachen, die Unterschiede sind viel wesentlicherer Natur, wenn ein Ur-Bayer der zarten Hye-Won die deutschen Vorfahrtsregeln auf seine Art beibringen will, wenn die ungeduldige Mirela langsamer als 20km/h fahren muss oder der bemühte Jake von seinem Fahrlehrer den Rat bekommt, die amerikanische Denkweise abzulegen, um die Prüfung endlich zu bestehen. Denn die Vorstellungen vom richtigen Autofahren sind nicht immer logisch, sondern eben landestypisch. In der permanenten Reibung mit ihren Fahrlehrern sind die drei Protagonisten im Auto auf sich allein gestellt. Im Straßenverkehr spüren sie den Herzschlag des Landes unmittelbar.

YOU DRIVE ME CRAZY lässt uns teilhaben am großen Drama hinter dem Lenkrad, am charmanten „Kampf der Kulturen“ zwischen Fahrschülern und ihren Lehrern. Denn es ist nicht allein die Sprachbarriere, die den Führerschein unerreichbar erscheinen lässt!

 

 


 

 

8

 

Expedition to the End of the World 


Dokumentarfilm

95 min

Regie: Daniel Dencik

Original mit engl. Untertiteln

 

Eine kleine Gruppe leidenschaftlicher und tapferer Wissenschaftler ist « zum Ende der Welt » aufgebrochen. Bei diesem Unterfangen sind sie nicht allein. Zusammen mit Künstlern und Geologen haben sie vor, den Nordosten Grönlands zu erreichen, wo der rasch schmelzende Eismantel ungeheure Klimaveränderungen auslöst und droht, zu einer gigantischen Umweltkatastrophe zu werden. Jedes Mitglied dieser Expedition muss sich, weit weg von den Annehmlichkeiten zu Hause, an einen vollkommen neuen Lebens- und Arbeitsstil gewöhnen. Diese Reise wird somit auch zu einer Möglichkeit, die Welt auf eine andere Weise zu erleben. Wo Eisbären und zahllose Gefahren lauern, offenbart sich die Natur in atemberaubender Schönheit. Der Film - eine persönliche und ehrgeizige Arbeit von erstaunlicher Tragweite - manipuliert bewusst die menschlichen Emotionen und die grimmige Schönheit einer Welt, die vom Untergang bedroht ist. Wie ein altmodischer Abenteuerfilm stellt Expedition to the End of the World eine wichtige Frage. Eine Frage, die nicht mehr umgangen werden kann: Welches und wo ist der eigentliche Platz der Menschheit im weiten Netz der Schöpfung?

 

Expedition to the End of the World - trailer from Haslund Film on Vimeo.

 


 

 

ONLINEABSTIMMUNG

 

Hier könnt ihr bis einschließlich 6.5. abstimmen und eure Favoriten wählen.

 

(ACHTUNG: Jeder kann nur ein mal wählen. Wenn ihr eure Stimme schon abgegeben habt, erscheint hier nur noch ein blaues Fenster mit der Nachricht "Survey unavailable". Also bitte nicht wundern.)

 

 


 

 

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